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Haustiere
Wir haben Katzen aber derzeit keine Hunde
Mama Katze und Wolfgang
Mama Katze, eine dreifaerbige Katze, schlich sich seit etwa Weihnachten 2005 um unser
Haus rum. Sie war eine halbwilde Katze und ausgesprochen scheu. Es dauerte lange, bis
sie halbwegs zutraulich wurde, obwohl wir sie fuetterten. Schliesslich merkten wir dass sie
tragend war. Gott sei Dank konnten wir sie vor der Geburt in das Haus locken, was ihr aber zuerst gar
nicht passte weil sie vor allen Dingen grosse Angst hatte. Am liebsten verkroch sie sich
unter Oma's Bett zwischen den Schachteln mit den Halloween Kostuemen. Dort hat sie am
15. April 2006 auch Wolfgang geboren. Mama Katze ist eine ausgezeichnete Mutter. Inzwischen
hat sie sich auch schon angwoehnt und ist zahm geworden.
Rusty
Richard zieht die Katzen an wie ein Magnet. Im Februar 2006 entdeckte er wieder einmal eine herrenlose
Katze, wovon es viel zu viele gibt. Amerikaner ziehen weg und lassen leider oft ihre Haustiere
einfach zurueck. Nun, Richard hat die neue Katze gefuettert, und es dauerte gar nicht lange bis sie
zutraulich wurde. Da entdeckte Richard dass ihr an den Vorderfuessen die Krallen fehlen. Das kommt
oft vor. Die Leute lassen die Krallen operativ entfernen damit die Moebeln nicht zerkratzt
werden; die Katze kann sich dann aber nicht mehr gut verteidigen und auch nirgendwo raufklettern. Wir
haben die Katze daraufhin aufgenommen und Rusty getauft. Rusty ist getigert mit einigen orangen
Flecken. Rusty und Schatzi vertragen sich
sehr gut.
Schatzi
Kurz nach Sam's Tod rief mich eine Bekannte an. Sie hatte vor ihrer Haustuer ein kleines
ausgesetztes Katzenbaby gefunden und suchte nun ein Zuhause fuer das arme Tier, welches noch
nicht einmal selber fressen konnte. Wir uebernahmen das Katzerl und Richard zog es mit der
Flasche auf. Schatzi ist orange und weiss und hat sich in der Zwischenzeit zu einer riesengrossen
fetten Katze entwickelt.
In Memoriam Sam
Richard's Katze. Fuer Sam gibt es nur den Richard, Fred und ich werden
bloss geduldet. Sam lief Richard vor vielen Jahren zu, als sie
noch ein junges, kleines Kaetzchen war. Inzwischen ist sie alt und faul
geworden und schlaeft den ganzen Tag auf Richard's Bett oder auf dem Fensterbrett.
Sam ist schwarz mit weissen Schuhen und weissem Hemd.
Sam musste im Juli 2004 aus Altersgruenden eingeschlaefert werden.
In Memoriam Axo
Am 17. Maerz 2000 mussten wir unseren Axo wegen Altersschwaeche
einschlaefern lassen. Axo lief unserer Oma zu, als sie mit dem 3 Jahre alten Fred
spazieren ging. Der Hund war so ein arger Mischling, dass der Tierarzt
ihn gar nicht klassifizieren konnte. Axo schaute aber wunderschoen aus. Er war auch
ziemlich gross und wog zum Schluss knappe 50 kg. Er hatte
schwarzes, langes Fell. Im Sommer war ihm deshalb wohl oft ein wenig heiss.
In Memoriam Shiva
Shiva, eine schwarze Schaeferhund-Labrador Mischung, wurde nach der
Scheidung ihrer Besitzer auf die Strasse gesetzt und sich selbst ueberlassen. Axo und Shiva mochten sich gut leiden,
so gut, dass Axo sogar sein Futter mit ihr teilte. So wurde Shiva vor vielen Jahren eben
unser Hund. Sie konnte Axo's Tod kaum verkraften und war so total
deprimiert, dass wir ein paar Monate lang dachten, sie wuerde einfach sterben.
Im Alter hat sie ordentlich zugenommen und wiegt nun
gute 40 kg.
Shiva wurde Ende November 2003 aus Altersgruenden eingeschlaefert.
In Memoriam Andy
Andy, ein schwarzer dackelartiger Hund, tauchte im April 2002 auf. Ich bemerkte
ihn mit den Kindern bei der Schulbushaltestelle. Er wartete, bis der Bus
weggefahren war, und anschliessend stattete er Shiva einen Besuch ab. Diese war
so froh, wieder einen Freund zu haben, sie bluehte richtig auf. Nach einiger
Zeit trieb sich Andy Tag und Nacht um unser Haus herum. Er war aber total
verschuechtert und hatte so viel Angst vor Erwachsenen, dass er bereits bei
der kleinsten Geste oder Bewegung die Kontrolle ueber seine Blase verlor
und urinierte. Davon hat er sich Gott sei Dank erholt. Er benimmt sich so
normal, dass ihm bereits etliche Schuhe zum Opfer gefallen sind.
Anfang Maerz 2004 entdeckte der Tierarzt Blasenkrebs, woraufhin ich Andy einschlaefern liess.
In Memoriam Gustav
Ende August 2002 ging ich mit Andy spazieren, und da verfolgte uns ein
schwarzer Hund. Andy hatte anscheinend nichts dagegen einzuwenden und
jagte ihn nicht weg. Endlich schaute ich mir diesen laestigen Hund doch
genauer an und entdeckte,
dass der Hund nur noch aus Haut und Knochen bestand. Sein Fell war
bereits so schuetter, man konnte tatsaechlich die Haut sehen. Gustav, mit
Shiva's und Andy's Einverstaendnis, blieb natuerlich bei uns, aber
es dauerte zwei Wochen, bis er zutraulich wurde. Man glaubt, dass ein
halb verhungerter Hund alles fressen wuerde, seltsamerweise hat aber
Gustav ein paar Tage lang nur Butterbrote angenommen. Inzwischen hat
er sich an das Trockenfutter gewoehnt. Er hat zugenommen, sein Fell ist
dicker, aber er sieht immer noch aus wie ein "Zniachtl".
Gustav wurde Ende November 2003 aus Gesundheitsgruenden eingeschlaefert.
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